Ich bin


Ich bin …

 

Ich bin ein Kind der 60er – geprägt von Wandel, Neugier, einer tiefen Liebe zur Natur, einer schon als Kind vorhandenen Spiritualität, die sich in der Suche nach meinem Selbst, nach meiner Wahrheit, äußerte und dem starken Bedürfnis, mich kreativ auszudrücken, mein Innerstes nach außen zu tragen.

Ich bin eine, die Musik studieren wollte: sechs Jahre Klavier, Klarinette, Harmonielehre – ein Vorstudium, das ich aus echter Not beenden musste – Prüfungsangst kann ein Leben lenken. Danach bin ich andere Wege gegangen: Zoll, Tanzlehrerin, Inhaberin eines Weingeschäfts und Weinfachfrau, Arbeitsvermittlerin im Jobcenter. Keine Gerade. Eher ein Mosaik.

Ich bin vielinteressiert – Ahnenforschung, Mineralien, Schreiben, Tanzen, Bücher und vieles mehr – alles Ausdrucksformen meiner Suche nach Tiefe.

Was ich mag: Natur, Stille, Meditation, Beisammensein mit Freunden, aber auch das Allein-, Fürsich-Sein, gesundes Essen, ein gutes Glas Wein, Humor, Toleranz, Offenheit, orientalische und Weltmusik, echte Menschen, meine Familie, die Ostsee.

Was ich nicht mag: Intoleranz, Ignoranz, Falschheit, Engstirnigkeit, Selbstherrlichkeit, Menschenmengen, Koriandergrün, Zugluft, verbaute Natur, Autolärm.

Diese Mischung aus Erfahrungen, Vorlieben und Lebenswegen bildet mein Fundament.
Aus ihr wächst das, was meine Kunst ausmacht: ein stiller, intuitiver, empfindsamer Zugang zur inneren Welt und zu Farbe.

 

Meine Malerei – ein Weg zu meinem innersten Ausdruck

Meine heutige Malerei ist das Ergebnis eines langen Weges: eines Suchens nach dem, was in mir wirklich wahr ist. Seit meiner Kindheit begleitet mich das Bedürfnis, mich künstlerisch auszudrücken, auch in anderen Kunstformen, wie ich oben bereits beschrieben habe.  Über viele Jahre habe ich unterschiedliche Techniken erkundet – Zeichnung, Aquarell, Tusche, Acryl, Öl, Mixed Media. Jede Phase war ein Schritt hin zu dem, was mich im Kern ausmacht: meine Liebe zur Natur, zur Ehrlichkeit und die Spiritualität, die mich schon immer leise begleitet.

Mit der Zeit wurde mir klar, dass es mir nicht um Motive im klassischen Sinn geht. Ich suchte nicht nach Bildern, sondern nach dem authentischen Ausdruck für mein Innerstes – für das, was in mir schwingt, sich bewegt, nach außen möchte. So entwickelte sich meine Malweise allmählich zu einem intuitiven, abstrakten Arbeiten, in dem die direkte Verbindung zwischen Empfinden, Geste und Material im Vordergrund steht.

Besonders bedeutsam wurde für mich der Umgang mit natürlichen Pigmenten. Viele von ihnen stelle ich selbst her – aus Steinen, Erden, Kreiden oder Asche. Sie zu zerkleinern und zu mahlen ist für mich fast ein ritueller Vorgang. Die Arbeit mit diesen Stoffen bringt mich der Natur näher. Ergänzend verwende ich ungiftige, mineralische Pigmente, die umweltschonend hergestellt sind. Diese bewusste Materialwahl entspringt meiner tiefen Verbundenheit zur Natur, die für mich pure Inspiration ist.

Gelegentlich erfordert meine kreative Arbeit jedoch den Einsatz von Materialien, die nicht aus rein natürlichen oder vollständig umweltfreundlichen Quellen stammen, wie Aquarellfarben, Tuschen oder Stifte. Diese Mittel setze ich bewusst und mit Bedacht ein, nur wenn es mir ermöglicht, meine künstlerische Intention und den Ausdruck meiner Ideen vollständig umzusetzen. Auch wenn sie nicht den gleichen ökologischen Ursprung haben, wie meine selbst hergestellten Pigmente, dienen sie immer dem Ziel, die Authentizität und Lebendigkeit meiner Arbeiten zu bewahren.

Auch mein autodidaktisches Lernen und der Unterricht bei nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern haben meine Entwicklung geprägt. Doch letztlich war es immer die innere Suche, die meinen Weg bestimmte: die Frage, wie ich das, was mich bewegt, ehrlich und unverstellt ausdrücken kann.

Meine Bilder sind keine Darstellungen, sondern Verdichtungen von Erfahrung. Sie entstehen aus Stille, Intuition und Offenheit gegenüber dem Moment. Wenn ich male, vertraue ich darauf, dass sich das Wesentliche zeigt – manchmal spontan, manchmal leise und schrittweise. Gelegentlich integriere ich kurze Texte oder Gedichte in meine Arbeiten. Sie entstehen aus derselben inneren Quelle und treten nicht hervor, sondern verweben sich mit dem Bild.

Heute ist meine Malerei für mich eine Form der Rückverbindung – zu mir selbst – zu meinem ‚Ich bin‘ – zur Natur und zu dem Spirituellen, das zwischen beiden wirkt. Sie ist eine Einladung für den Betrachter, langsamer zu werden, wahrzunehmen und dem nachzuspüren, was in uns allen leise vorhanden ist: Tiefe, Einfachheit und die Sehnsucht nach etwas Echtem.

 

Fotografie

Abstraktes Foto für Konzepte loslassenIch bin auch Fotografin, um bei dem Wortspiel ‚Ich bin‘ zu bleiben, aber auch das nur rein intuitiv, ohne mich je wirklich mit der Technik beschäftigt zu haben. Eine Zeit lang ging ich zu meinen Wanderungen durch Wälder, Felder oder auch im Urlaub niemals ohne meine Spiegelreflexkamera aus dem Haus. Heute reicht mein Smartphone, da mit einer sehr guten Kamera ausgerüstet. Besonders fasziniert mich das Abstrakte in der Natur: Strukturen in Baumstämmen, Totholz oder Felsformationen halten meine Aufmerksamkeit gefangen. Aber auch Augen und Gesichter, und ich entdecke sie überall, die Natur ist voll von ihnen.

Zu Hause bearbeite ich die Aufnahmen am Computer, nach Gefühl, um die abstrakten Elemente noch stärker hervortreten zu lassen.

 

Um mich und mein Wirken noch besser kennenzulernen, fehlt noch mein detaillierter, künstlerischer Werdegang mit allen Schaffensphasen. Unter dem Menüpunkt Weg könnt ihr ihn finden. Und auf der Seite Werke könnt ihr euch zu diesen die dazugehörigen Galerien anschauen.

 

Abstrakte Pastellzeichnung für 'Buntes Leben'